23.Dezember 2009
Energie
Was ist Raps?
Der botanische Name für den Raps lautet Brassica napus. Er gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse, wie auch verschiedene Kohlarten, die Kohlrübe, der Rettich oder auch das Radieschen.
Einige seiner verwandten Kulturpflanzen sind ebenfalls wichtige Öllieferanten. Die Samen des Raps’ werden zur Gewinnung von Öl verwendet, dass heute auch als Speiseöl verwendet wird. Doch das war nicht immer so.
Kennen Sie die Geschichte des Raps?
Aufgrund seines hohen Ölgehaltes seiner Samenkörner wird Raps bereits seit Jahrhunderten kultiviert.
Der Raps stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde bevorzugt zur Gewinnung von Lampenöl gepflanzt.
Auch in Indien gibt es Hinweise für seine Verwendung. Dort wurde Raps bereits 2'000 v. Chr. angebaut. Raps war auch den Römern bestens bekannt.
Seit dem 14. Jahrhundert wurde die Rapspflanze in Europa angebaut, allerdings erst ab dem 17. Jahrhundert im grossen Stil.
Lange Zeit wurde Raps auch in Europa vorwiegend als Brennstoff für Öllampen, als Schmiermittel für Dampf/Maschinen und als Grundstoff für Seifen angebaut, bis die Verwendung auch als Nahrungsmittel zunahm.
Allerdings war Rapsöl als Nahrungsmittel nie das Mittel der ersten Wahl. Grund war seine bitterer Geschmack, aufgrund eines hohen Gehalts an Erucasäure, wodurch andere Öle bevorzugt wurden
Als das Rapsöl in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts starke Konkurrenz durch preiswerte Erdölimporte und tropische wie auch subtropische Speiseöle erhielt, reduzierte sich der Rapsanbau stark
In beiden Weltkriegen forcierte sich der Rapsanbau jedoch wieder um unabhängiger von Fett- und Öleinfuhren zu werden. Margarine wurde aus heimischen Rapsöl hergestellt.
Rapsanbau heute
Ende des vergangenen Jahrhunderts, in den 70iger Jahren kamen neue Raps-Züchtungen auf dem Markt, die frei von der bitter schmeckenden Erucasäure und beinahe frei von Senfölglykosiden waren.
Damit konnte Rapsöl nun auch als Nahrungsmittel und Tierfutter verwendet werden
Heute gilt Rapsöl als ernährungsphysiologisch wertvolles Speiseöl sowie als nachwachsender Rohstoff, der zur Erzeugung von Biokraftstoffen oder zur industriellen Verwertung verwendet wird.
Einige seiner verwandten Kulturpflanzen sind ebenfalls wichtige Öllieferanten. Die Samen des Raps’ werden zur Gewinnung von Öl verwendet, dass heute auch als Speiseöl verwendet wird. Doch das war nicht immer so.
Kennen Sie die Geschichte des Raps?
Aufgrund seines hohen Ölgehaltes seiner Samenkörner wird Raps bereits seit Jahrhunderten kultiviert.
Der Raps stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde bevorzugt zur Gewinnung von Lampenöl gepflanzt.
Auch in Indien gibt es Hinweise für seine Verwendung. Dort wurde Raps bereits 2'000 v. Chr. angebaut. Raps war auch den Römern bestens bekannt.
Seit dem 14. Jahrhundert wurde die Rapspflanze in Europa angebaut, allerdings erst ab dem 17. Jahrhundert im grossen Stil.
Lange Zeit wurde Raps auch in Europa vorwiegend als Brennstoff für Öllampen, als Schmiermittel für Dampf/Maschinen und als Grundstoff für Seifen angebaut, bis die Verwendung auch als Nahrungsmittel zunahm.
Allerdings war Rapsöl als Nahrungsmittel nie das Mittel der ersten Wahl. Grund war seine bitterer Geschmack, aufgrund eines hohen Gehalts an Erucasäure, wodurch andere Öle bevorzugt wurden
Als das Rapsöl in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts starke Konkurrenz durch preiswerte Erdölimporte und tropische wie auch subtropische Speiseöle erhielt, reduzierte sich der Rapsanbau stark
In beiden Weltkriegen forcierte sich der Rapsanbau jedoch wieder um unabhängiger von Fett- und Öleinfuhren zu werden. Margarine wurde aus heimischen Rapsöl hergestellt.
Rapsanbau heute
Ende des vergangenen Jahrhunderts, in den 70iger Jahren kamen neue Raps-Züchtungen auf dem Markt, die frei von der bitter schmeckenden Erucasäure und beinahe frei von Senfölglykosiden waren.
Damit konnte Rapsöl nun auch als Nahrungsmittel und Tierfutter verwendet werden
Heute gilt Rapsöl als ernährungsphysiologisch wertvolles Speiseöl sowie als nachwachsender Rohstoff, der zur Erzeugung von Biokraftstoffen oder zur industriellen Verwertung verwendet wird.
