188.ch

Die Tun-Fühl-Sprache II

Viele Menschen sind begeisterte "Macher". Als ein Grünschnabel während der Grundausbildung beim 28 Meilenmarsch mit seinem 60 Pfund Gepäck einmal aus der Formation fiel und erschöpft im Graben einer staubigen Strasse liegen bleib, kam jemand angerannt und spottete: "Lieg doch nicht einfach so da - mach ein paar Liegestütz".
Dieser trockene Humor signalisiert ein Verständnis für Tun-Fixierung. Wir sind so übersättigt mit Tun, dass wir manchmal die Notwendigkeit einer Planung vergessen. Űberlebenstraining , egal ob similiert oder echt, betont die Notwendigkeit klaren Denkens und Planens.

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Jeder ausgebildete Sporttaucher wird darin übereinstimmen, dass im Angesicht einer Gefahr ruhiges Denken den Schlüssel zum Űberleben in 120 Metern unter dem Meeresspiegel darstellt, während durch Panik ausgelöstes Handeln meist fatal ist.

Menschen, die gut tanzen, ohne erklären zu können wies funktioniert, sind "Naturtalente". Arther Murray, der laut eigener Aussagen kein Naturtalent war, musste auf visuelle Weise Standardtänze lernen und wurde dadurch fähig, es all jenen beizubringen, die es vorher nicht konnten.

Dasselbe gilt fürs Segeln. Nur 20 % sind "sag mir"-Menschen, die übrigen 80 % "zeig mir"-Typen. Und erst dann, nur nach wiederholtem richtigen Űben, wird eine Fähigkeit ein Teil von uns.

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