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Auditive Sprache

Haben Sie sich je gefragt, warum alle Erfinder Männer sind? Oder warum ein halbes Jahrhundert lang die grössten Pianisten und Geigenspieler der Welt aus Odessa in Russland kamen? Oder warum für eine gewisse Zeit die besten amerikanischen Gewichtheber in York, Pennsylvania, lebten? Oder warum die meisten Komiker klein sind? Oder warum Sportler aus der ehemaligen DDR einen hohen Prozentsatz an Olympischen Medallien errangen, obwohl die Bevölkerung nur 17 Millionen betrug?
Die Antwort ist Programmierung. D. h. talentierte Leute intensivem Training und Motivation auszusetzen.

Viele Komödianten behaupten, dass sie sich mit grösseren und stärkeren Schulkameraden nicht durch rohe Kraft, sondern durch schnellen Witz messen konnten.

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Können Sie sich ein schwierigeres Publikum vorstellen?

Was lernen wir hieraus wiederum? Es ist Konditionierung; es ist Programmierung. Egal, ob visuell, auditiv, fühl- oder tunorientiert, alles ist weitgehend eine Sache der Konditionierung.

Konditionierung ist wirkungsvoll. Marathon ist nicht länger eine Männerdomäne, Frauen erreichen ebenfalls Weltklasseniveau.

Sogar beim Iron Man, bestehend aus Marathon, Ausdauerschwimmen und Fahrrad fahren, erbringen Frauen absolute Spitzenleistungen.

Wie stehts nun beim Verkaufen?

Der Spitzenverkäufer bei einem Autohändler war lange eine Frau.

Warum bevorzugen manche Leute den auditiven Kommunikationskanal? Sie sind nun mal daraufhin programmiert.

Eltern erzählen Ihnen, dass ihre Töchter früher und besser sprechen lernten als ihre Söhne.

Die Menschen sind nicht verwundert über die Fähigkeit von Mädchen, sich besser auszudrücken oder eine Fremdsprache schneller zu lernen, und Gedichte, Lieder und Werbespots schneller zu erfassen als Jungen. Von Jungen wird nicht erwartet, sich zu artikulieren.

Ein altes italienisches Sprichwort sagt: "Männer handeln, Frauen reden".

Bedeutet das, dass der eine prädestinierter für einen bestimmten Kommunikationskanal ist als der andere? Ja, das ist so. Könnten wir das ändern, wenn wir wollten? Ja, das könnten wir.

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Nehmen Sie Albert Einstein. Seine Familie glaubte, er sei behindert, weil er mit fünf Jahren immer noch nicht sprechen konnte.

Einstein war nicht auditiv. Er war extrem visuell. Allerdings schaffte er es, ein recht guter Geigenspieler zu werden.